STI (Deutschland) GmbH testet vollelektrische Sattelzugmaschine im täglichen Einsatz als Schritt zu nachhaltigerem Transport

Scania Fahrzeug wird im Rahmen des HoLa Projekts für 12 bis 18 Monate im Betrieb getestet

Nachhaltiger Transport wird dann greifbar, wenn neue Ansätze im Alltag erprobt werden. Im Rahmen seiner laufenden Maßnahmen zur Emissionsreduzierung hat die STI (Deutschland) GmbH einen vollelektrischen Lkw von Scania in Betrieb genommen.
 
Das Fahrzeug wird im Rahmen des HoLa Projekts eingesetzt, einer von der Bundesregierung geförderten Initiative zur Weiterentwicklung des elektrischen Fernverkehrs.
 
In den kommenden 12 bis 18 Monaten wird der Lkw Teil der Flotte sein und im täglichen Einsatz getestet.
 
Dies ist einer von mehreren Schritten, mit denen das Unternehmen nachhaltigere Transportlösungen vorantreibt. In Bezug auf das Gesamtvolumen bleibt der Einfluss eines einzelnen Fahrzeugs begrenzt. Entscheidend ist vielmehr, praktische Erfahrungen im realen Betrieb zu sammeln.
 
Was im Praxiseinsatz getestet wird

Der Einsatz eines Elektro-Lkw wirft konkrete Fragen auf. Reichweite, Ladezeiten und Routenplanung beeinflussen maßgeblich, wie sinnvoll ein Einsatz im Alltag ist.
 
Im täglichen Betrieb wird daher geprüft, wie sich das Fahrzeug in bestehende Abläufe integrieren lässt. Dazu gehört auch, wie Ladeprozesse geplant werden können und wie zuverlässig der Einsatz im operativen Geschäft funktioniert.
 
Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie sich Ladezeiten mit gesetzlichen Lenk und Ruhezeiten verbinden lassen und welche Auswirkungen dies auf die Transportplanung hat.

Die Rolle des HoLa Projekts

HoLa steht für High Performance Charging for Long Haul Trucking und wird von der Bundesregierung unterstützt.
 
Im Mittelpunkt steht der Aufbau und die Erprobung einer Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw entlang wichtiger Verkehrsachsen. Ziel ist es, Ladepunkte mit realen Transportprozessen zu verknüpfen und den elektrischen Fernverkehr im Alltag zu testen.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Grundlage für einen weiteren Ausbau der Infrastruktur zu schaffen.

Warum das für den Transport in Europa relevant ist

Für den Schwerlastverkehr hängt die Elektrifizierung nicht nur vom Fahrzeug ab. Entscheidend ist auch eine funktionierende Ladeinfrastruktur sowie die Integration in bestehende Abläufe.
 
Gerade deshalb sind Praxistests so wichtig. Auch ein einzelnes Fahrzeug kann wertvolle Erkenntnisse liefern, die zukünftige Entscheidungen unterstützen.
 
Ein praktischer Schritt nach vorne

Für STI Deutschland geht es bei diesem Schritt darum, zu verstehen, wie sich Elektro-Lkw in den täglichen Betrieb integrieren lassen und welchen konkreten Mehrwert sie bieten.
 
Er ist Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Reduzierung von Emissionen im gesamten Geschäftsbetrieb.
 
Die gewonnenen Erkenntnisse werden zeigen, ob und wie Elektro-Lkw künftig im operativen Einsatz genutzt werden und ob weitere Investitionen folgen.

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